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Effektive Behandlung gegen Pigmentflecken
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Ja, Pigmentflecken können wieder auftreten, besonders wenn die Haut ohne ausreichenden Schutz UV-Strahlung ausgesetzt wird. Auch hormonelle Faktoren, Hautreizungen und Entzündungen können neue Pigmentierungen auslösen. Langfristige Ergebnisse hängen daher stark von konsequentem Sonnenschutz und passender Hautpflege ab.
Pigmentflecken ist der allgemeine Begriff für dunklere Hautverfärbungen durch vermehrtes Melanin. Altersflecken sind meist sonnenbedingt, klar begrenzt und treten häufig im Gesicht, an den Händen oder am Dekolleté auf. Melasma ist oft flächiger, hormonell beeinflusst und meist schwieriger zu behandeln.
Eine erste sichtbare Verbesserung kann sich zeigen, sobald sich die Haut beruhigt und erneuert hat. Je nach Behandlungsmethode können Pigmentflecken zunächst dunkler wirken, bevor sie verblassen. Das endgültige Ergebnis entwickelt sich meist schrittweise über mehrere Wochen.
Nicht jede Methode ist für jeden Hauttyp geeignet. Dunklere Hauttypen können bei bestimmten Laser- oder Peelingbehandlungen ein höheres Risiko für postinflammatorische Hyperpigmentierung haben. Deshalb sollte die Behandlung immer individuell an Hauttyp und Pigmentmuster angepasst werden.
Ja. Eine systematische Übersichtsarbeit zu Behandlungen von Solar Lentigines, also sonnenbedingten Pigmentflecken bzw. Altersflecken, zeigte, dass licht- und laserbasierte Verfahren vielversprechende Ergebnisse erzielen können. In der Auswertung wurden unter anderem Erfolgsraten von 74,6–90 % für IPL, 36,36–76,6 % für Q-Switched-Laser und 67,9–93,02 % für Picosekundenlaser berichtet. Die Studie betont aber auch, dass die passende Methode individuell nach Hauttyp, Pigmentart und Risiko für Nebenwirkungen gewählt werden sollte. Quelle: Mardani et al., „Treatment of Solar Lentigines: A Systematic Review of Clinical Trials“, 2025.