Sicher abnehmen und langfristig leichter fühlen
Medizinisch begleitet abnehmen mit der Abnehmspritze
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Die Kosten hängen vom Präparat, der Dosierung und der ärztlichen Begleitung ab. Häufig liegen die Medikamentenkosten als Privatleistung im Bereich von mehreren hundert Euro pro Monat. Zusätzlich können Kosten für Beratung, Blutuntersuchungen oder Verlaufskontrollen entstehen. Die genaue Einschätzung erfolgt nach der medizinischen Abklärung.
Eine Abnehmspritze kommt meist bei Adipositas ab einem BMI über 30 infrage oder bei einem BMI über 27, wenn zusätzliche Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Insulinresistenz, erhöhte Blutzuckerwerte oder andere Stoffwechselprobleme bestehen. Ob die Therapie geeignet ist, muss immer ärztlich entschieden werden.
Das Ergebnis ist individuell und hängt von Ausgangsgewicht, Präparat, Dosierung, Ernährung, Bewegung und Therapietreue ab. In der STEP-1-Studie verloren Erwachsene mit Übergewicht oder Adipositas unter Semaglutid 2,4 mg nach 68 Wochen im Durchschnitt 14,9 Prozent ihres Körpergewichts, verglichen mit 2,4 Prozent unter Placebo.
Quelle: New England Journal of Medicine
Grundsätzlich können Ärztinnen und Ärzte rezeptpflichtige Medikamente verschreiben, wenn die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind. Wichtig ist jedoch eine sorgfältige Abklärung, da nicht jedes Präparat für jede Person geeignet ist. Besonders bei Vorerkrankungen, bestehenden Medikamenten oder hormonellen Faktoren sollte die Behandlung strukturiert begleitet werden.
Nach dem Absetzen kann das Hungergefühl wieder zunehmen und es kann zu einer erneuten Gewichtszunahme kommen. Deshalb sollte die Therapie nicht nur auf das Medikament reduziert werden. Entscheidend sind begleitende Ernährungsstrategien, Bewegung, Verhaltensänderungen und regelmäßige medizinische Betreuung, damit das erreichte Gewicht langfristig stabiler bleibt.